Mit einer Spielgemeinschaft sollte der Fortbestand des BSK in der dritten Leistungsstufe Österreichs gesichert sein. Das hatte auch Klub-Entscheidungsträger Patrick Reiter am Donnerstag großspurig verkündet. Dass dieser Plan aufgeht, ist einmal mehr fast auszuschließen.
„Wir haben eine Spielgemeinschaft eingereicht“, verkündete BSK-Frontmann Patrick Reiter noch am Donnerstag. Gemeinsam mit der Fortuna Salzburg unter dem Namen „SG BSK 1933 Fortuna“ möchte man ab der kommenden Saison an den Start gehen. Dazu reichte man beim Salzburger Fußballverband neben dem Bischofshofener Sportplatz, der dem BSK faktisch mit 1. Juli nicht mehr zur Verfügung steht, auch das Sportzentrum Nord ein.
Im Rahmen der bisherigen Fortuna-Kapazitäten wolle man trainieren und seine Heimspiele austragen, erklärte Reiter, dessen Klub in der kommenden Spielzeit in der neuen Regionalliga Nord auflaufen dürfte. Wie am Freitag bekannt wurde, geht diese Rechnung aber nicht auf.
„Nehmen sicher kein Geld dafür in die Hand“
Der zuständige Stadtpolitiker Florian Kreibich von der ÖVP erklärte, dass das Sportzentrum Nord nur für Trainingszwecke zur Verfügung steht im Rahmen der bisherigen Zeiten von Fortuna Salzburg. „Wir nehmen aber sicher kein Geld in die Hand, um eine Regionalliga-Tauglichkeit herzustellen“, sagte Kreibich. Damit sind diese BSK-Pläne vom Tisch.
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