Die Österreichische Post hat im ersten Halbjahr 2024 gut verdient. Der Umsatz erhöhte sich im Jahresvergleich um 17,2 Prozent auf 1,51 Milliarden Euro. Positive Effekte sind laut dem Unternehmen Wahlen und die Währungssituation der türkischen Lira.
Die Post betreibt in der Türkei den Paketzusteller Aras Kargo. Einmal mehr war der Treiber des Geschäfts der Bereich Paket und Logistik mit einem Umsatzplus von 28,1 auf 804,9 Millionen Euro. Damit wurde der Sektor Brief und Werbepost klar überholt (619 Millionen Euro).
Das Betriebsergebnis (EBIT) kletterte um 10,9 Prozent auf 105,6 Millionen Euro, das Eigenkapital lag mit Ende Juni bei 682 Millionen Euro.
Neuer Generaldirektor
„Angesichts des herausfordernden Marktumfeldes und inflationsbedingten Kostensteigerungen verlief das erste Halbjahr 2024 sehr erfolgreich mit einem Anstieg bei Umsatz und Ergebnis“, sagte der scheidende Post-Generaldirektor Georg Pölzl. Der Steirer geht Ende September nach 15 Jahren im Chefsessel in Pension. Am 1. Oktober übernimmt der bisherige Finanzvorstand Walter Oblin.
Für das Gesamtjahr erwartet der teilstaatliche Konzern ein Umsatzplus im oberen einstelligen Bereich.
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