"DONE" ("Erledigt", Anm.). Mit diesem knappen E-Mail-Text des Internetpioniers Jon Postel wurde im Jänner 1988 der Eintrag von ".at" in das Domain Name System bestätigt und somit der Grundstein für österreichische Internet-Domains gelegt.
"Ich bedaure, dass wir uns diese Mail nicht aufbewahrt haben", so Dr. Peter Rastl, damaliger Leiter des EDV-Zentrums der Universität Wien, die die .at-Domains von 1988 bis 1998 verwaltete. Verwendet wurden die Austro-Domains vorerst für interne Universitäts- und Forschungszwecke, der Start für die kommerzielle Nutzung erfolgte erst 1991.
Aktuell ist die vor zehn Jahren gegründete nic.at GmbH für die Registrierung und Verwaltung aller ".at"-, ".co.at"- und ".or.at"-Internetseiten zuständig. Waren es 1998 erst 31.000 .at-Domains, freute man sich 2008 bereits über 800.000. Mittlerweile ist man bei knapp 1,2 Millionen Adressen mit Österreich-Endung angelangt. Im Schnitt würden pro Tag 400 bis 600 neue Domains registriert, so Richard Wein, seit 2000 Geschäftsführer von nic.at.
In seine Zeit fallen auch einige Meilensteine der ".at"-Zone: Die Einführung der sogenannten "Umlaut-Domains" 2004 (die erste war börse.at), die erste Zifferndomain im September 2006 (321.at) oder etwa die Registrierung der millionsten .at-Domain im Jänner 2011 (welpenparadies.at). Die wichtigsten Meilensteine in der 25-jährigen ".at"-Geschichte hat die österreichische Vergabestelle in einem Film zusammengefasst.
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