Allerdings verdiente eBay weniger als im Vorjahr. Statt annähernd 2,0 Milliarden Dollar kamen nun unterm Strich 751 Millionen Dollar heraus. Der Grund lag jedoch darin, dass das Unternehmen im Vorjahreszeitraum seine restlichen Anteile an der Internettelefonie-Firma Skype versilbert hatte. Auf vergleichbarer Basis sei im Jahresvergleich mehr Gewinn herausgekommen, rechnete eBay vor.
"Wir hatten ein großartiges Ende eines exzellenten Jahres", erklärte Firmenchef John Donahoe. Im Gesamtjahr stieg der Umsatz um 21 Prozent auf 14,1 Milliarden Dollar. Diesen Wert will der Konzern im laufenden Jahr noch toppen: Hier sollen bis zu 16,5 Milliarden Dollar herauskommen.
PayPal war am stärksten wachsender Geschäftsbereich
eBay hat drei Standbeine: den Online-Marktplatz mit den Angeboten privater und gewerblicher Verkäufer, PayPal als Bezahldienst für eBay und externe Webseiten sowie den Handelsdienstleister GSI, der beispielsweise Online-Shops für Dritte aufsetzt. Letzterer Bereich wuchs am schwächsten, PayPal am stärksten.
Einer der größten Rivalen im Internet ist Amazon. Der weltgrößte Online-Einzelhändler hat mit Kampfpreisen und immer neuen Services sowie digitalen Produkten viele Kunden zu sich herübergezogen. Amazon tritt im Unterschied zu eBay auch selbst als Verkäufer auf. eBay lebt von Gebühren. Amazon wird seine Bilanz Ende Jänner vorlegen.
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