Tirol gilt schon immer als Triathlon-Hochburg in Österreich. Mit Luis Knabl und Tjebbe Kaindl haben sich zwei Tiroler „Sommer-Dreikämpfer“ für die Olympischen Spiele in Paris qualifiziert. Das Duo hat mit Olympiasiegerin Kate Allen ein prominentes Vorbild.
Kate Allen machte mit ihrem sensationellen Olympiasieg in Athen 2004 den Triathlonsport in Österreich populär.
Die Innsbruckerin inspirierte damals auch zwei junge Tiroler Talente. „Von da an war für mich klar, dass ich auch einmal zu den Olympischen Spielen will“, erinnert sich Tjebbe Kaindl. Luis Knabl ergänzt: „Ich habe mir beim Kinder-Triathlon ein Autogramm geholt.“
Olympia-Medaille wäre Sensation
20 Jahre später sind die beiden Kumpels nun selbst bei den Spielen in Paris am Start. Eine Tiroler Olympia-Medaille wäre am 30. Juli aber eine riesige Sensation.
Natürlich träumt jeder von einem Podestplatz, dafür müsste aber wirklich alles perfekt laufen.
Luis Knabl
„Natürlich träumt jeder von einem Podestplatz, dafür müsste aber wirklich alles perfekt laufen“, stellt Knabl vor seinem zweiten Olympia-Start klar. Debütant Kaindl: „Für mich wurde alleine mit der Teilnahme ein Traum wahr.“
„Habe noch eine Rechnung offen“
Dabei sein ist freilich für das Duo nicht alles. K&K trauen sich im 55-köpfigen Starterfeld einen Platz in den Top 20 zu. „Dafür muss ich meine beste Leistung abliefern“, sagt Kaindl. Knabl meint mit Blick auf das sturzbedingte Aus in Tokio: „Ich habe noch eine Rechnung offen mit Olympia. Ich möchte diesmal einfach zeigen, was ich wirklich kann.“

Eltern als Glücksbringer
Der 32-Jährige aus Oberhofen hat diesmal aber seine Eltern Alois und Karin als Glücksbringer dabei: „Es ist zum vierten Mal, dass sie eine Olympia-Reise gebucht haben. Jetzt sollten sie mich erstmals auch starten sehen.“
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