Von der Joseph-Haydn-Privathochschule geht es für die 26-jährige Katerina Denkevich nach Bayreuth und St. Margarethen. Wer zu ihrem großen Erfolg beiträgt.
Die Bayreuther Festspiele sind für Opernsänger wie der Heilige Gral“, wird in der Branche ausposaunt. Den Mythos um eine Facette reicher macht Katerina Dankevich (26), Studentin der Joseph-Haydn-Privathochschule (JHP) in Eisenstadt. Sie singt als Altistin im Sonderchor bei Richard Wagners „Tannhäuser“.
Talent in die Wiege gelegt
Die Liebe zur Klassik wurde Katerina Dankevich aus der Ukraine in die Wiege gelegt. Als sie vier Jahre alt war, ist ihre Familie nach Wien übersiedelt – der Vater ist Geiger bei den Wiener Philharmonikern, die Mutter Komponistin und Pianistin. Für die Tochter haben die Auftritte in der Staatsoper mit Verdis „Otello“ begonnen, dann „La Bohème“.
Pratscher als Dozentin
„Einmal Walküre, immer Walküre“, lautet nun das Motto für die bekennende Wagnerianerin. Katerina Dankevich pendelt derzeit zwischen Bayreuth und dem Burgenland. Neben „Tannhäuser“ singt sie in Verdis „Aida“ bei den Opernfestspielen in St. Margarethen im Chor. Viel zum Erfolg trägt JHP-Gesangsdozentin Elisabeth Pratscher bei, die die Studentin für Bayreuth vorgeschlagen hat.
„Besondere Verbindung“
Das Burgenland pflegt seit 1990 eine Kulturpartnerschaft mit der Wagner-Stadt. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil: „Bei jedem Besuch in Bayreuth ist die besondere Verbindung spürbar. Es ist eine große Auszeichnung, wenn eine Studentin der Joseph-Haydn-Privathochschule mitsingt.“
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