Ein Spitzenplatz ist für Lukas Weißhaidinger bei der EM in Birmingham leider ausgeblieben! Der Oberösterreicher kam mit 63,80 m im Diskuswurf-Finale nicht über den zehnten Platz hinaus. „Ich habe alles probiert, aber es ging heute nicht!“
Die „Krone“ berichtet aus Birmingham!
Damit war Weißhaidinger schon nach drei Runden ausgeschieden – als die besten acht um die Medaillen kämpften. Da gab es an der Spitze einen historischen Kampf! Kristjan Ceh (Slo) verteidigte sein Gold von Rom 2024 mit einer sensationellen Serie, gekrönt von 72,51 m. In diesem besten EM-Finale aller Zeiten wurde Weltrekordler Mykolas Alekna (Lit) mit 69,89 m Zweiter vor Henrik Janssen (D/69,53) und Daniel Stahl (Sd/68,22).
„Da gibt‘s keine Ausreden!“
„Die Spitze war unglaublich, das Niveau ist phantastisch, das muss ich natürlich neidlos anerkennen, die anderen waren einfach besser, da gibt‘s keine Ausreden“, sagte Weißhaidinger.
Das Finale hatte er gleich mit seinen 63,80 m eröffnet, danach verzeichnete er aber zwei ungültige Versuche. „Im dritten Durchgang musste ich ja alles riskieren!“ Aber allein das Erreichen des Finals war nach den letzten Wochen fast ein kleines Wunder des Oberösterreichers ...
„Rücken nicht gespürt“
Wegen seiner Rückenprobleme hatte er sogar bis zuletzt um einen Start in Birmingham bangen müssen. „Im Finale hatte ich den Rücken zwar nicht gespürt, aber in der Vorbereitung fehlten mir natürlich wichtige Trainings. Das ist immer auch eine Gratwanderung.“
Immer in den Top-Ten
So gab es leider das schlechteste EM-Ergebnis für den 34-Jährigen überhaupt, was aber angesichts der verkorksten Vorbereitung auch kein Wunder ist. Er hatte schon Silber (2024) und Bronze (2018) gewonnen, einmal war er Neunter (2022). Jetzt Zehnter. Was man aber nicht vergessen soll: Bei all seinen EM-Starts war er in den Top-Ten ...
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