Die Aktion „Käfig League“ organisiert in ganz Wien Gratis-Trainings für fußballverrückte Kinder. Die „Krone“ war dabei, als die Kids Besuch von heimischen Profi-Kickern bekamen, die den Jüngsten wichtige Tipps gaben und für Foto-und-Autogrammwünsche bereit standen.
„Sport sollte kein Luxus sein, sondern ein Grundrecht“, erklärte Martin Saboi, Leiter der „Käfig League“, beim „Krone“-Besuch einen der Beweggründe hinter der Aktion für fußballverrückte Kids und Jugendliche.
Dabei ist der Name Programm. In Kooperation mit dem Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) werden wöchentlich an diversen Käfig-Standorten in Wien, aber auch etwa schon in Salzburg, Trainings und Workshops für Burschen und Mädels mit Migrationshintergrund angeboten.„Wir reden dabei über Themen, die nicht nur im Sport, sondern auch in der Gesellschaft wichtig sind, wie respektvolles Miteinander oder Verlässlichkeit“, schilderte die Leiterin der Initiative „ZUSAMMEN:ÖSTERREICH“ Fitore Morina.
Profipower für kickwütigen Nachwuchs
Die Acht- bis 16-Jährigen werden dabei von einem ehrenamtlichen, etwa 25-köpfigen Trainerstab betreut und begleitet. Also in der Regel. Gestern gab’s für den kickwütigen Nachwuchs in der Brigittenau echte Profipower. So schaute etwa Austria-Goalie Mirko Kos vorbei. „Das Projekt ist eine tolle Möglichkeit, die Kinder von der Straße zu holen, ihnen wichtige Tugenden fürs Leben mitzugeben.“
Profi-Kicker sind begeistert vom Projekt
Dem pflichtete auch das Vienna-Duo Bernhard Zimmermann und Jana Mayer bei, die beide ihre ersten Fußball-Schritte auf den Funcourts in Wien und Niederösterreich machten: „Nicht jedes Kind hat die finanziellen Möglichkeiten, in einem Verein zu spielen. Richtig cool, dass ihnen hier ermöglicht wird, dennoch zu tun, was sie am liebsten machen.“ Auch Sportclub-Kicker Samuel Oppong gab in seiner Jugend in den Käfigen der Stadt Gas, hat einen wichtigen Ratschlag für die Kids: „Neben dem Fußballspielen auf gar keinen Fall die Schule vernachlässigen!“
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