Was für ein Finanz-Paukenschlag im deutschen Fußball: Der FC Bayern München steht offenbar kurz davor, den hessischen Weltkonzern Viessmann als Investor begrüßen zu dürfen – und dafür rund 250 Millionen Euro zu kassieren!
Konkret geht es um einen Anteil von 5 Prozent an der Bayern München AG, an der der Verein Bayern München aktuell noch 75 Prozent hält, wie etwa die „Bild“, die „tz“ und der „Münchner Merkur“ berichten. Für den Verein bedeutet das zwar einen äußerst intensiven Kapitalzufluss, an der uneingeschränkten Kontrolle über die AG würde der Verkauf allerdings nichts ändern.
Das Heiztechnik-Unternehmen Viessmann engagiert sich bereits seit 2018 beim FC Bayern, mit zunehmender Intensität – seit der Saison 2021/22 ist man vor allem auch mit der Frauen-Abteilung des FC Bayern verbandelt. Konzern-Miteigentümer Maximilian Viessmann gehört zudem dem Verwaltungsbeirat des FC Bayern an.
„Für mehr bräuchten wir eine Zweidrittelmehrheit!“
Nach der Bayern-eigenen Partner-Einstufung wird Viessmann nach Abschluss des Deals vom sogenannten Platin- zum Hauptpartner aufsteigen. Was das Unternehmen in eine Riege mit den bisherigen Top-Anteilseignern Adidas, Audi und Allianz, die jeweils 8,33 Prozent an der AG halten, bringen wird.
Wie die „Bild“ anmerkte, seien die nun offenbar verkauften 5 Prozent das Maximum, das der Klub an Investoren abgeben konnte – und zitiert zur Erklärung Bayern-Patron Uli Hoeneß, der dazu 2025 gemeint hatte: „Wir haben einen Deal mit unseren Mitgliedern, dass wir nicht mehr als 30 Prozent verkaufen. Theoretisch könnten wir fünf Prozent verkaufen, ohne die Mitglieder zu fragen. Für mehr bräuchten wir eine Zweidrittelmehrheit. Und die werden wir niemals kriegen.“
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