Nur eine Einschränkung

Citroën C3 Aircross: Kampfpreis-Siebensitzer

Motor
20.06.2024 06:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Citroën streckt den gerade präsentierten C3 bzw. e-C3 zum C3 Aircross. Der fährt eine bis zwei Klassen über dem Winzling, kommt trotzdem zum Kampfpreis und bringt sieben Sitzplätze mit. Allerdings nicht in allen Antriebsvarianten.

Die Basis ist auch hier die Smart-Car-Plattform des Stellantis-Konzerns. 4,39 Meter ist der C3 Aircross lang und damit ein veritables Kompakt-SUV. Mit 1,66 Meter ist er neun Zentimeter höher als sein kleiner Bruder. Die Bodenfreiheit des Fronttrieblers beträgt beachtliche 20 Zentimeter.

Als Fünfsitzer bietet er ein Kofferraumvolumen von 460 bis 1600 Litern. Mit der optionalen dritten Sitzreihe reduziert sich die Kniefreiheit in Reihe zwei um 65 Millimeter, dahinter bleiben im Kofferraum bei weggeklappten Sitzen 330 Liter. Stehen alle Lehnen aufrecht, passt vielleicht noch ein Einkaufssackerl nach hinten. Allerdings nur ein leeres. Offiziell sind es 40 Liter.

(Bild: Citroën )
(Bild: Citroën )
(Bild: Citroën )
(Bild: Citroën )
(Bild: Citroën )
(Bild: Citroën )
(Bild: Citroën )

Sieben Sitze nur mit Sprit
Prinzipiell wird es den Citroën C3 Aircross als Verbrenner, als 48-Volt-Hybrid und als Elektroauto geben, wobei der Stromer grundsätzlich auf die beiden zusätzlichen Sitzplätze verzichten muss. Alternativ wird der „Hybrid 136“ angeboten, der – man ahnt es – 136 PS leistet. Er kommt mit einem speziell für Hybride entwickelten 1,2-Liter-Benziner mit Turbolader mit variabler Geometrie und Steuerkette, der von einem 21 kW/28 PS starker Elektromotor im Doppelkupplungs-Automatikgetriebe unterstützt wird.

Die Elektrovariante leistet 83 kW/113 PS und soll mit dem 44 kWh großen LFP-Akku eine Reichweite von gut 300 Kilometer ermöglichen. Anders als beim e-C3 (wo eine Variante mit geringerer Reichweite nachgereicht wird) soll zusätzlich eine Variante mit größerer Batterie kommen, die an die 400 Kilometer ohne Laden durchhalten soll.

(Bild: Citroën )
(Bild: Citroën )
(Bild: Citroën )
(Bild: Citroën )

Die maximale DC-Ladeleistung beträgt 100 kW, das Laden von 20 % auf 80 % soll 26 Minuten dauern. Wechselstrom wird serienmäßig mit 7,4 kW geladen, der 11-kW-Lader kostet extra.

Das Cockpit entspricht im Wesentlichen dem des C3, und das ist gut so. Es ist freundlich und übersichtlich, das etwas großspurig als „Head-up-Display“ bezeichnete Tacho-Display direkt unterhalb der Windschutzscheibe ist dort wirklich gut ablesbar.

Die vollelektrische Version des neuen C3 Aircross wird noch im Juni für Bestellungen geöffnet. Die Verbrenner- und Hybrid-Versionen folgen später. Preise werden im Vorfeld der Markteinführung im Herbst 2024 bekannt gegeben. Nur so viel: Die Elektroversion wird unter 30.000 Euro erhältlich sein, der Verbrenner unter 20.000 Euro. Der tritt damit in direkte Konkurrenz zum Dacia Jogger.

Noch ein wenig Aufklärung zum Schluss: Der Citroën C3 Aircross ist nicht nur der verlängerte und aufgebockte C3. Anders betrachtet ist er schlicht die Citroën-Version des neuen Opel Frontera.

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