„Krone“-Kommentar

(Terror-)Hilfe für  Palästinenser

Kolumnen
30.01.2024 20:00

Das Wortungetüm UNRWA ist heute in aller Munde. Die wenigsten haben früher davon gehört, obwohl es dieses UNO-Palästinenserhilfswerk seit 1949 gibt. Es hielt und hält zwei Millionen Palästinenser im Gazastreifen am Leben.

Mit den Jahren hatte sich aus der UNRWA ein Moloch mit Tausenden palästinensischen Mitarbeitern entwickelt - in den Händen militanter Kräfte. Jeder, der das von Amts wegen hätte wissen müssen, hat (bewusst?) weggeschaut, etwa von den UNRWA-Schulen als Lehranstalten für Terror. Das war bei Insidern vor Ort, wie dem Autor dieser Zeilen, ein offenes Geheimnis.

Israels Armee holte jetzt Waffen in und unter Schulen heraus oder zerstörte getarnte Raketentunnels unter Schulhöfen. Terror-Häuptlinge mit Traumgagen aus internationalen Millionenspenden führten ein flottes Leben.

Regierungen schaufelten trotz Warnungen immer neues Steuerzahler-Geld in den Moloch, sparten sich Mühen, andere Wege für Hilfe zu suchen, etwa über das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR - sei es aus Bequemlichkeit oder gar Wurstigkeit. Diese jetzige Bestürzungs-Heuchelei klingt wie Hohn angesichts der Enthüllungen, die jetzt an den Tag kommen.

Auf der Strecke bleiben einmal mehr jene vielen Palästinenser, die ganz und gar nicht Terroristen sind. Ihr Elend wird von militanten Hintermännern missbraucht oder kommt unter die Räder einer ignoranten internationalen Bürokratie, die sich Hilfe nennt.

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