Trotz boomender Speckgürtel zeigt nun eine Initiative im Weinviertel, dass die Bevölkerung zwar wächst, allerdings ungleich verteilt ist - vor allem bei der Jugend. Und das, obwohl es den Jungen nicht an Regionalbewusstsein mangelt. Warum die Devise „Hauptsache Stadtnähe“ auch am Land gilt und was dahintersteckt, weiß die „Krone“.
Die Jugendlichen sind die künftigen Säulen der Gemeinden. Sie gründen Familien, übernehmen Betriebe und bringen neuen Schwung in die Entwicklung einer Region. Bekanntlich ist dies abseits von Ballungsgebieten ein großes Problem: Wenn die Jungen sich schon früh in Richtung Stadt aufmachen, verödet die Peripherie - Greißler- und Wirtesterben lassen grüßen, ein Teufelskreis. Allerdings: Jugendabwanderung findet nicht nur in extremen Randlagen statt, wie man im Weinviertel nun im Rahmen einer Enquete erörtert hat.
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