In der Politikwissenschaft wird versucht, nicht nur das Gesamtergebnis einer Wahl einzuordnen. Sondern man analysiert, für oder gegen wen einzelne Gruppen von Wählern und somit der Bevölkerung sind. Die Daten der Wahlforschung des ORF zeigen da für die Kärntner Landtagswahl große Differenzen. Es geht immer auch ums Geld.
1. Altbekannt sind die Unterschiede, dass SPÖ und ÖVP überdurchschnittlich von älteren Pensionisten und viel weniger von unter 30-Jährigen und jüngeren Berufstätigen gewählt werden. Die Letztgenannten, vor allem solche in Lehrberufen, sind mehr für die FPÖ. Die Blauen sind zudem unverändert eine Partei, die viel öfters Zuspruch von Männern als von Frauen findet. Bei den Grünen ist es außerhalb Kärntens genau umgekehrt.
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