Mit den Stimmen der SPÖ, der FPÖ und der Grünen wurde das Budget in Neusiedl am See mehrheitlich beschlossen. Es gibt Geld zum Kreditabbau und für Klimaschutzmaßnahmen.
Obwohl das Budget 2023 mit einem Minus von 1,5 Millionen Euro budgetiert wurde, werden keine neuen Fremdmittel aufgenommen. Im Gegenteil, dank liquider Mittel aus den Vorjahren, kann man das Minus ausgleichen und weiterhin Schulden abbauen.
Finanzielle Maßnahmen
„Die Krise bedeutet eine enorme Herausforderung für die Stadt, insgesamt ist Neusiedl am See aber finanziell solide aufgestellt, weil in der Vergangenheit entsprechende Maßnahmen gesetzt wurden“, erklärt Bürgermeisterin Elisabeth Böhm.
Für 2023 sind Investitionen in der Höhe von 2,5 Millionen Euro geplant. Kanal- und Straßenbau, die Erstellung eines Kanalkatasters, die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen, sowie der Umstieg auf Fernwärme sind geplant.
Weniger Schulden
Auch diverse Förderungen für die Neusiedler Bevölkerung soll es geben. Aufgrund der weiterlaufenden Darlehensrückzahlung verringert sich der Gesamtschuldenstand der Stadtgemeinde um weitere 1,6 Millionen Euro.
Dass wir trotz massiver Teuerung und Energiekrise weiter Schulden abbauen können, ist nur auf die vorausschauende und verantwortungsvolle Finanzpolitik der vergangenen Jahre zurückzuführen.
Ortschefin Böhm
Sparen bei Beleuchtung
Die Darlehen seien rechtzeitig auf Fixzins umgestellt worden, weiters habe man auch die Straßenbeleuchtung bereits auf effiziente LEDs umgerüstet. All das kommt der Stadt jetzt zugute.
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