Ein Großaufgebot an Rettungskräften von Polizei, Feuerwehr und Samariterbund wurde am Samstag in den frühen Morgenstunden zur Suche nach einem 79-Jährigen alarmiert.
Eine 65-jährige Frau aus dem Bezirk St. Veit meldete gegen 3.20 Uhr ihren 79-jährigen Bruder als vermisst. Der Mann war mit seinem Fahrzeug am Freitagabend in den Wald in der Nähe von St. Donat gefahren und nicht mehr wieder gekehrt. „Es stellte sich heraus, dass er aufgrund der Witterungsverhältnisse mit seinem Auto stecken geblieben ist, sich dann zu Fuß auf den Weg machte und im Wald die Orientierung verloren hat“, schildert die Polizei.
Telefonischer Kontakt
Sofort rückte ein beeindruckendes Arsenal an Menschen aus, um den Mann zu suchen. Obwohl die Polizei im ständigen telefonischen Kontakt mit dem Vermissten stand, stellte sich die Suche als schwierig heraus. "Der Vermisste konnte aufgrund des Wetters kaum Orientierungspunkte an die Rettungskräfte weiterleiten“, beschreibt Franz Blatnik, Obmann der Hundestaffel des Samariterbundes die Situation. „Durch die Ortung des Handysignals konnte die Suche auf einen Radius von etwa einem Kilometer eingeschränkt werden.“ Außerdem dürfte der 79-Jährige etwas verwirrt gewesen sein.
Unverletzt, aber stark unterkühlt
Mehrere Stunden stapften Hund und Mensch bei Temperaturen rund um 0 Grad durch den Schnee, bevor der Abgängige gegen 9.40 Uhr von der FF St. Sebastian im sogenannten Labongraben in der Gemeinde St. Georgen am Längsee aufgefunden werden konnte. „Der Mann war glücklicherweise unverletzt, aber stark unterkühlt. Er wurde ins Krankenhaus gebracht“, so Blatnik. Auch sein Auto konnte gefunden werden.
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