Es wurde bereits von den Dächern gepfiffen, rund um den Grand Prix in Brünn wurde es offiziell. Die MotoGP Sports Entertainment Group und die fünf Hersteller der Motorrad-Weltmeisterschaft haben sich auf einen neuen Rahmenvertrag von 2027 bis 2031 geeinigt. Damit bleibt auch der österreichische Rennstall KTM langfristig an Bord.
„Heute ist ein wegweisender Moment für die MotoGP“, sagte MotoGP-Chef Carmelo Ezpeleta am Rande des GP von Brünn. „Das Engagement der fünf Hersteller unterstreicht nicht nur die Stärke der Meisterschaft, sondern auch den gemeinsamen Ehrgeiz.“ Damit wird auch künftig das Feld mit den Motorrädern von Aprilia, Ducati, Honda, Yamaha und freilich von KTM bestückt sein. Stark: Erstmals in der Geschichte der Motorrad-Königsklasse unterschrieben alle Hersteller eine gemeinsame Vereinbarung, die die nächsten fünf Jahre abdeckt.
Viel Herzblut, Leidenschaft und harte Arbeit
Aus österreichischer Sicht ist vor allem das weitere Engagement von KTM erfreulich. Ein wichtiger Baustein nach der erfolgreichen Rettung im Vorjahr durch Bajaj. Motorsportchef Pit Beirer, der immer wieder von seinem Weltmeisterschaftstraum mit KTM sprach, freut sich: „Dies ist ein großer und sehr bedeutungsvoller Moment für die MotoGP und für uns alle bei KTM: Wir haben im Laufe der Jahre viel Herzblut, Leidenschaft und harte Arbeit in unser MotoGP-Projekt gesteckt. Es geht darum, weiterzuwachsen, gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen und noch viele weitere unvergessliche Momente auf der Rennstrecke zu schaffen.“
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