Der Fußball nimmt uns alle mit. Siege werden euphorisch bejubelt, bei Niederlagen brechen Welten ein. Dass die Fußball-Weltmeisterschaft unsere Gehirne durcheinander bringt, ist für Psychologin Christa Schirl keine Überraschung. Sie erklärt im ersten Interview einer dreiteiligen Serie psychische Phänomene aus dem Bereich des Fußballs.
Spätestens mit dem Sieg gegen Jordanien ist die Euphoriewelle auf alle Österreicher übergeschwappt. In Schulen wurde gemeinsam Fußball gesehen, Public Viewings waren selbst um sechs Uhr morgens gut besucht. Ein weiterer emotionaler Höhepunkt erwartet Österreich am kommenden Montag mit dem Duell gegen Argentinien. Psychologin Christa Schirl erklärt im „Krone“-Interview, warum das Siegen in der Masse so viel schöner ist und wie der Fußball das menschliche Gehirn durcheinander wirbelt.
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