Groß war die Angst, dass es am vergangenen Montag zu einem Verkehrschaos in ganz Oberösterreich kommen könnte. Grund für die Panik war der Warnstreik der ÖBB. Doch Zahlen aus dem Infrastrukturressort des Landes zeigen, dass es im Grunde (fast) keine Auswirkungen gab.
Der gesamte Schienenverkehr kam in ganz Österreich für 24 Stunden zum Erliegen. Doch schon bei einem „Krone“-Lokalaugenschein auf mehreren Bahnhöfen am Montag zeigte sich, dass die Befürchtungen vieler zum Glück nicht eintrafen. Dieser subjektive Eindruck wird nun mit Zahlen aus dem Infrastrukturressort des Landes bekräftigt.
Um ein Prozent höhrer
Im Straßenverkehr war das Kfz-Verkehrsaufkommen an den Einfahrtsstraßen sowie den Linzer Landesstraßen am Streikmontag verglichen mit dem Montag der Vorwoche um ein Prozent höher. Und auch in den Regionalbussen waren die Auswirkungen überschaubar. Aufgrund der hohen Spritkosten wird man dort teilweise mit 18 Prozent höheren Auslastungsquoten – verglichen mit 2019 – konfrontiert. Am zugfreien Montag lag die Quote bei zehn Prozent.
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