Kräftige Teuerung

Großhandelspreise: Anstieg um mehr als ein Fünftel

Wirtschaft
07.11.2022 11:25

Die Großhandelspreise haben im Oktober gegenüber dem Vorjahresmonat um mehr als ein Fünftel zugelegt. Gegenüber Oktober 2021 ist das ein Plus von 21,2 Prozent. Im September lag die Jahresveränderungsrate bei 20,6 Prozent.

Der kräftige Anstieg bei den Großhandelspreisen sei vor allem auf die technischen Chemikalien zurückzuführen, die im Vergleich zum Oktober 2021 um 93,5 Prozent teurer geworden seien, teilte die Statistik Austria am Montag mit. Die Preise für sonstige Mineralölerzeugnisse stiegen um 85,8 Prozent, für feste Brennstoffe um 72,5 Prozent, für Motorenbenzin inklusive Diesel um 48,4 Prozent, für Düngemitteln und agrochemische Erzeugnisse um 48,0 Prozent sowie für Getreide, Saatgut und Futtermittel um 35,7 Prozent.

Anstieg in fast jedem Bereich
Auffällig hohe Preiszuwächse gab es ebenfalls bei Schreibwaren und Bürobedarf (+28,8 Prozent), Papier und Pappe (+26,8 Prozent), lebenden Tieren (+26,5 Prozent), Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten (+26,3 Prozent), Flachglas (+25,2 Prozent), sonstigen Nahrungsmitteln (+20,9 Prozent) sowie Zucker, Süßwaren und Backwaren (+20,3 Prozent). Ebenfalls zugelegt haben die Preise für Kaffee, Tee, Kakao und Gewürze, die um 19,8 teurer wurden, sowie sonstige Baustoffe (+18,8 Prozent). Aber auch die Preise für Büromöbel (+18,2 Prozent), Fleisch und Fleischwaren (+18,0 Prozent), Möbel, Teppiche, Lampen und Leuchten (+16,5 Prozent), Obst, Gemüse und Kartoffeln (+16,4 Prozent), Blumen und Pflanzen (+15,3 Prozent) sowie Nicht-Eisen-Metalle (+14,5 Prozent) zogen deutlich an.

Nennenswerte Preisanhebungen gab es ebenso bei Bauelementen aus Metall sowie Installationsbedarf mit 13,9 Prozent sowie Spielen und Spielwaren mit 13,6 Prozent. Aber auch die Preise für Kraftwagenteile und -zubehör stiegen um 12,7 Prozent, für landwirtschaftliche Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör sowie Bergwerks-, Bau- und Baustoffmaschinen um je 11,6 Prozent.

Eisen und Stahl kosteten im Oktober um 11,5 Prozent mehr als im Oktober des Vorjahres, Parfümeriewaren und Körperpflegemittel um 11,4 Prozent, Reinigungsmittel um 10,6 Prozent sowie Anstrichmittel um 10,1 Prozent.

Auch Preisrückgänge zu verzeichnen
Allerdings wurden auch einige Produkte billiger: Die Preise für Altmaterial und Reststoffe brachen im Vergleichszeitraum um 25 Prozent ein, jene für Häute und Leder um 6,1 Prozent.

 krone.at
krone.at
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).



Kostenlose Spiele