Bevölkerung sowie höchste Vertreter von Politik und Bundesheer wohnten jetzt in Wiesen einem feierlichen Zeremoniell bei. Auch die Feuerwehr war Teil der Veranstaltung und trat gemeinsam mit der Militärmusik Burgenland auf.
Nach einer längeren coronabedingten Pause konnte nun in Wiesen wieder eine öffentliche Angelobung neuer Jungmänner durchgeführt werden. 112 Wehrpflichtige gelobten feierlich, „die Republik Österreich und sein Volk zu schützen und mit der Waffe zu verteidigen“. Für sechs Kameraden war es sogar ein regelrechtes „Heimspiel“. Sie legten ihren Treueeid auf das Vaterland unter den Augen ihrer stolzen Familien und Freunde ab. „Im Burgenland leisten 63 Prozent der Wehrpflichten ihren Dienst beim Bundesheer. Das liegt über dem bundesweiten Durchschnitt von 53 Prozent“, freute sich der stellvertretende burgenländische Militärkommandant Oberst Raimund Wrana. Dem Festakt wohnten neben Wrana auch Landtagspräsidentin Verena Dunst sowie Bürgermeister Matthias Weghofer und Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf bei.
Militärmusik spielte auf
Den Abschluss der Veranstaltung bildete der „Große Österreichische Zapfenstreich“, gespielt von der Militärmusik Burgenland unter der Leitung von Kapellmeister Oberst Hans Miertl. Bei diesem Teil des Zeremoniells fungierten dann die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr als Fackelträger. Ein Team des Roten Kreuzes stellte für die Veranstaltung zwei Sanitäter ab.
Unter dem Applaus der Bevölkerung zogen die Männer danach vom Rathausplatz aus und verlegten zurück in die Kaserne nach Eisenstadt. Doch schon in Kürze werden die ersten der nun angelobten Rekruten zum Assistenzeinsatz an die burgenländisch-ungarische Grenze ausrücken - zur Bekämpfung des Schlepperwesens.
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