Russischer Tycoon:
Superjacht schippert an Sanktionen vorbei
Eine seiner Jachten wurde aufgrund der Russland-Sanktionen bereits beschlagnahmt. Jetzt rettet der Oligarch Alexei Mordaschow seine „Nord“ nach Südafrika.
Seine 65 Meter lange „Lady M“ wurde von italienischen Behörden im März beschlagnahmt. Aber mit seiner 500-Millionen-Dollar-Superjacht soll das nicht passieren: Erst ließ der russische Tycoon Alexei Mordaschow seine 142 Meter lange „Nord“ nach Hongkong bringen, um sie vor einem staatlichen Zugriff zu schützen, da sich Hongkong weigert, die von anderen Ländern verhängten einseitigen Sanktionen umzusetzen.
Jetzt ist die Megajacht weiter auf dem Weg nach Südafrika. Das Land hat sich bei der Verurteilung des russischen Überfalls auf die Ukraine in den Vereinten Nationen enthalten und lehnt Sanktionen ab.
Mordaschow weiß, wie man in letzter Minute schwere Sanktionen umgeht: Als ihm wegen des Ukraine-Krieges Sanktionen drohten, überschrieb der Großaktionär beim deutschen Tourismuskonzern Tui seine Anteile flugs der Ehefrau.
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