Absichtlich versenkt?
Gesunkene Jacht vor Italiens Küste gehört Oligarch
Die dramatischen Aufnahmen einer sinkenden Superjacht (siehe Video) vor der Küste der Stadt Catanzaro gingen um die Welt: Das 40 Meter lange Schiff gerät in Seitenlage, bevor das Heck im Wasser verschwindet. Vier Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder, alles Italiener, wurden gerettet. Gehören soll die Jacht einem russischen Oligarchen.
Die „My Saga“ gehört dem russischen Oligarchen Gennady Ayvazyan. Der 54-Jährige ist mit seiner Firma Kru Trade der größte Kohlehändler weltweit. Sein Vermögen wird auf 500 Millionen Dollar geschätzt.
Das hat die Aufmerksamkeit der Behörden geweckt. Erste Ermittlungen zeigen, dass die 50-Millionen-Euro-Jacht ursprünglich aus Griechenland kam. Sie fuhr unter der Flagge der Cayman-Inseln und war auf dem Weg von Gallipoli nach Milazzo. Besonders auffallend ist der Ort des Unglücks: Im Gebiet vor der Küste Kalabriens soll das organisierte Verbrechen tief verwurzelt sein.
Ermittler glauben, dass das Schiff absichtlich versenkt wurde. Über das Motiv rätseln die Ermittler aber noch.
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