Bis zu 40 Prozent der Alzheimer-Fälle könnten durch einen gesünderen Lebensstil und Vermeiden von Risikofaktoren verhindert werden. Dazu gehören bevölkerungsweite Einflüsse wie der Zugang zu Bildung und das Ausmaß an Luftverschmutzung sowie individuelle Faktoren wie Bewegungsmangel, Rauchen, Übergewicht und Bluthochdruck.
Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Demenzform. Es ist eine neurodegenerative Erkrankung, bei der spezifische neuropathologische Veränderungen im Gehirn zu fortschreitendem Verlust von Neuronen und deren Verbindungen führen. Insgesamt gibt es „zwölf wichtige Risikofaktoren“, berichtete die Demenzforscherin Elisabeth Stögmann von der Universitätsklinik für Neurologie der MedUni.
Aber nicht nur physische Einflüsse erhöhen die Erkrankungsgefahr. „Es ist seit einiger Zeit bekannt, dass es einen Zusammenhang zwischen sozialer Isolation und Demenz gibt“, sagte Stögmann.
„Man weiß heute, dass die Ablagerung von Plaques im Gehirn schon zehn bis 20 Jahre vor dem Auftreten offensichtlicher klinischer Symptome beginnt“, erklärte Stögmann: „Daher ist die Diagnose früher Phasen der Alzheimer-Krankheit, wie z. B. der leichten kognitiven Beeinträchtigung von besonderem Interesse.“ Dafür sind Screening-Verfahren, die mit einer hohen Sicherheit einen pathologischen kognitiven Abbau ausschließen bzw. bestätigen können, von großer Bedeutung.
Für eine angemessene Betreuung sei außerdem eine frühe Diagnose wichtig. Am 21. September ist Welt-Alzheimertag.










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