Vor Ostern
Gemeinde am Gardasee will Urlauber-Chaos stoppen
Der beliebte Urlaubsort Sirmione am Gardasee lockt an Spitzentagen bis zu 70.000 Touristen an. Das führte in der Vergangenheit zu einem regelrechten Chaos auf der kleinen Halbinsel. Jetzt wehrt sich die Gemeinde gegen den Massentourismus – und greift dafür hart durch.
Enge Gassen, überfüllte Wege und Verkehrschaos belasten Einheimische und Besucher in Sirmione stark. Jetzt reagiert die Gemeinde mit einem Maßnahmenpaket auf den Massentourismus.
Altstadt künftig gesperrt
Der Kern der neuen Regeln: Die Altstadt von Sirmione in Italien wird an insgesamt 31 Tagen in der Hochsaison sowie an Feiertagen für Autos gesperrt. Die Regelung gilt jeweils zwischen 14 und 19 Uhr. Ziel sei es laut Gemeinde, die Besucherströme besser zu lenken und die Sicherheit vor Ort zu erhöhen, wie die „GardaPost“ berichtete.
Alternative Verkehrsmittel
Touristen können sich statt mit dem eigenen Auto etwa mit Shuttlebussen in der Gemeinde bewegen. Außerdem sollen elektrische Golfwagen zur Verfügung gestellt werden, um in die Altstadt zu gelangen.
Personal überwacht Einhaltung der Regeln
Auch die Überwachung der Vorschriften wird ausgeweitet. Die sogenannten „Street Tutor“ („Straßentutoren“) von einem privaten Sicherheitsdienst sind künftig deutlich häufiger im Einsatz, um den Besucherstrom zu kontrollieren und bei Bedarf einzugreifen.
Mehr Parkplätze für Einheimische
Ein wichtiger Teil des Plans ist es, die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner mehr in den Fokus zu rücken, so die Gemeinde. Dafür wurde etwa die Zahl der reservierten Parkplätze für Einheimische erhöht.









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