Weitere Hilfe zugesagt
US-Außenminister Blinken überraschend in Kiew
US-Außenminister Antony Blinken ist überraschend zu einem Besuch nach Kiew gereist. Blinken traf nach einem Flug über Nacht am Donnerstag in der ukrainischen Hauptstadt ein. Es ist sein zweiter Aufenthalt in dem Land seit Beginn der russischen Invasion im Februar.
Der US-Außenminister besuchte ein Kinderkrankenhaus in Kiew, dort bekam er auch Gelegenheit, den ukrainischen Minen-Suchhund Patron zu treffen. Kurz zuvor hatte das US-Außenministerium weitere Kredite und Bürgschaften in Höhe von umgerechnet rund zwei Milliarden Euro für die Ukraine und deren Nachbarstaaten angekündigt.
Weitere Militärhilfe zugesagt
Außerdem liefern die USA weitere Waffen an die Ukraine - und zwar im Wert von etwa 682 Millionen Euro. Das gab Verteidigungsminister Lloyd Austin am Donnerstag beim Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe in Ramstein bekannt. Seit April hat Washington bereits Kriegsgerät im Gesamtvolumen von 6,3 Milliarden Euro bereitgestellt. Die militärische Unterstützung der Verbündeten für die Ukraine zahle sich aus, betonte Austin: „Wir sehen den nachweisbaren Erfolg unserer Bemühungen auf dem Schlachtfeld.“
Ziel der Finanzhilfen sei es, die Sicherheit der Ukraine und von 18 Nachbarstaaten zu erhöhen, darunter viele NATO-Verbündete sowie andere regionale Partner, denen das größte Risiko einer künftigen Aggression durch Russland drohe, erklärte ein Vertreter des US-Außenministeriums.
Vier Milliarden Dollar Kredite und Bürgschaften
Im abgelaufenen Haushaltsjahr, das im Juni zu Ende ging, hatten die USA der Ukraine und deren Nachbarstaaten bereits Kredite und Bürgschaften in Höhe von rund vier Milliarden Dollar (4 Mrd. Euro) geleistet.







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