5000 Studenten lockte der ACSL Summer Bowl auch heuer wieder auf die Hohe Warte. Grund zum Jubeln hatten vor allem die Anhänger der Wirtschaftsuniversität Wien.
Sommer, Sonne, Semester-Closing. 37 Grad zeigte das Thermometer an, als die Hohe Warte für den ACSL Summer Bowl, das Football-Endspiel der österreichischen Collegeliga, ihre Tore öffnete. Rund 5000 Studenten sollten sich in Uni-Merch gehüllt im Laufe des Nachmittags auf den Weg nach Döbling machen, um die TU Robots, Uni Wien Emperors, WU Tigers und JKU Astros anzuspornen.
Cheerleader, Community Games, Halftime Shows und sieben Stunden College-Football boten den perfekten Rahmen für die letzte Uni-Party, bevor es für die Studenten in die Ferien ging – ganz im US-Stil.
„Viele lernen Football erst hier kennen“
Das Erfolgsrezept? „Die ACSL (Austrian College Sports League) dreht sich um Zugehörigkeitsgefühl. Meine Uni spielt gegen deine Uni, rundherum bauen wir ein Festival. Das ist Amateursport, aber hier schauen mehr Leute zu als in den Profi-Ligen“, steht Gründer Lawrence Gimeno stolz hinter seiner Liga. Welcher Sport ausgeübt wird, spiele dabei keine große Rolle. „Viele Zuschauer lernen Football erst hier kennen.“
Der große Traum bleibt ein volles Happel Stadion. „Ihr werdet sehen, wie viel Kraft in College-Sport steckt“, gibt sich Gimeno zuversichtlich, das Ziel eines Tages von der Bucket-Liste zu streichen.
„Die ACSL bringt Studenten zusammen und sorgt für einmalige Erinnerungen“, kam der Summer Bowl auch unter den Fans bestens an – in zwei Spielen durften sie insgesamt elf Touchdowns bejubeln. War es im Spiel um Platz drei die TU, die sich mit 24:7 gegen die Uni Wien durchsetzen konnte, verteidigten die WU Tigers ihren Titel im Finale gegen die JKU Astros erfolgreich mit 45:7. Auch die anschließende Gatorade-Dusche fand ihren Platz in der Siegerzeremonie – wie es sich für US-Sport eben gehört …
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