11.07.2022 06:56 |

Übernahme abgeblasen

Twitter will nun Klage gegen Elon Musk einreichen

Twitter hat einem Medienbericht zufolge bereits eine auf Fusionsrecht spezialisierte Anwaltskanzlei angeheuert, um Elon Musk wegen seines Rückzugs aus der Twitter-Übernahme zu verklagen. Das Unternehmen wolle die Klage bereits Anfang dieser Woche einreichen, berichtete die Agentur Bloomberg am Sonntag unter Berufung auf Insider.

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Der Kurznachrichtendienst habe die Kanzlei Wachtell, Lipton, Rosen & Katz beauftragt. Durch diese bekomme Twitter auch Zugang zu dem Anwalt Leo Strine, der in ähnlichen Fällen Meilensteine gesetzt habe. Die Klage werde im US-Bundesstaat Delaware geführt werden, heißt es.

Musk hatte am Freitag nach US-Börsenschluss erklärt, die eigentlich bereits vereinbarte Twitter-Übernahme im Volumen von 44 Milliarden Dollar (rund 43,3 Mrd. Euro) platzen zu lassen. Über einen solchen Schritt war bereits seit einigen Wochen spekuliert worden. Zur Begründung erklärte Musk, Twitter habe mehrere Punkte der Übernahme-Vereinbarung gebrochen.

Droht nun langwieriger Rechtsstreit?
Das Twitter-Management hatte umgehend erklärt, dagegen rechtlich vorgehen zu wollen. Experten halten die Rechtsposition von Twitter für stark, schließen aber nicht aus, dass sich das Unternehmen in Nachverhandlungen auf einen geringeren Übernahmepreis einlassen könnte. Musk und Twitter haben eine Strafe von einer Milliarde Dollar vereinbart, falls eine Partei vom Deal zurücktritt. Doch wenn Twitter auf Vollzug pocht, dürfte es für Musk rechtlich trotzdem schwierig werden. Möglicherweise droht ein langwieriger Rechtsstreit.

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