Im Draht eines Elektrozauns verfangen hatte sich ein Biber am Gurkufer nahe Gnesau! Ein Job für Kärntens Wildtier-Spezialisten Dietmar Streitmaier: „Der Biber konnte sich nicht selbst befreien und musste tagelang leiden. Trotzdem gestaltete sich die Rettung mehr als schwierig, denn das Tier sprang mich regelrecht an.“
Der junge, naturbegeisterte Gnesauer Schüler Marcus Mocanu hatte den Biber entdeckt und im Internet nach Hilfe gesucht. „So ist der aufgeweckte Bub auf mich gekommen“, schildert Dietmar Streitmaier, der in Steuerberg die Wild- und Naturstation Kärnten leitet.
Schwierige Rettungsaktion ...
Gemeinsam machten sich die beiden auf, um dem großen Nager zu helfen. Doch das war alles andere als leicht: „Als ich mich dem Biber näherte, griff er mich sofort an, wie es Wildtiere einfach tun, wenn sie keine Fluchtmöglichkeit haben. Denn der Biber wusste ja nicht, dass wir ihn befreien wollten. Hätte er mich mit seinen langen Schneidezähnen erwischt, hätte er mir locker einen Finger abbeißen können.“
Mit einem Stock musste ich den Biber niederhalten, um den Weidezaun vom Fuß des Tieres zu schneiden.
Dietmar Streitmaier, Natur- und Wildstation Kärnten
... mit Happy End
Doch Dietmar kennt sich, wie kaum ein anderer, in Kärnten mit Wildtieren aus und so gelang es ihm, den Biber zu befreien, der – kaum frei – blitzartig in der Gurk verschwand.
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