Das US-Unternehmen "neven vision" will die Foto-Funktion von Handy nützen, um eine Art optische Suchmaschine aufzubauen. Steht man vor einem Filmplakat, muss man es nur mehr knipsen und erhält Film-Kritiken und Informationen, wann der Streifen in welchem Kino läuft.
Die Objekt-Erkennungs-Technologie wird derzeitbereits von der US-Polizei getestet um Verdächtige zu identifizieren:Verhaftete werden mit dem Handy fotografiert - anschließendwird das Bild mit einer Online-Verbrecher-Datenbank verglichen.Mit der selben Technologie soll noch viel mehr möglich werden.
In einem Interview mit "The Feature" schwärmtErfinder Hartmut Neven von den unendlichen Möglichkeiten:"Du fotografierst die Mona Lisa im Louvre und erhältst sofortalle Informationen zu dem Gemälde, danach gehst du in einCafé und fotografierst die Speisekarte - sofort erhältstdu eine Übersetzung."
Ähnlich soll die Suchmaschine auch fürAutos und Immobilien funktionieren: Man fotografiert ein Fahrzeugund bekommt alle technischen Daten und aktuelle Preise dafür.Steht vor einem Haus "Zu verkaufen", kann man sich mit einem Fotodes Objektes die Preise dafür anzeigen lassen. Noch stecktdas Projekt in den Kinderschuhen, erste Versuchsballons könntenaber schon demnächst starten, kündigt das Unternehmenan.
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