In vielen Kärntner Schulen wird über den Krieg diskutiert. Lehrer Alexander Kröll vom BRG Feldkirchen holte dazu einen Augenzeugen: Felix Röttl arbeitete bis vor kurzem in Kiew.
Der Ukraine-Krieg und die Berichterstattung ist auch in unseren Schulen angekommen. „Als Lehrer versuchen wir unser Bestes, einen objektiven und altersgerechten Überblick zu verschaffen“, erklärt Alexander Kröll vom BRG Feldkirchen. An seiner Schule ist das besonders gut gelungen, da mit Felix Kröll ein ehemaliger Absolvent und Zeitzeuge des Ukraine-Krieges gefunden wurde.
Land überstürzt verlassen
Der Kärntner arbeitete als Finanzchef der Porsche-Bank in Kiew, musste das Land aber überstürzt verlassen. Täglich steht der 31-Jährige mit seinen Mitarbeitern in Kontakt:
Es ist unfassbar, was sich dort abspielt. Ständig gehen die Sirenen los – und die Menschen müssen sich vor Bombenangriffen schützen.
Felix Röttl, Augenzeuge
Er organisiert daher auch bereits Unterkünfte für sein Team. Für die Schüler waren seine Schilderungen erschütternd.
„Aber es war ein großer Mehrwert, auch für das gesamte Kollegium“, meint Lehrer Kröll.
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