So, 24. Juni 2018

Das ist mein Sport!

13.05.2011 16:54

Laufen, Radeln, Tennis: Welcher Sport passt zu dir?

Du hast den Entschluss gefasst, aktiv in den Sommer zu starten. Doch welcher Sport passt am besten, damit du nicht schon nach kurzer Zeit frustriert aufgibst? Als Entscheidungshilfe bringen wir eine Übersicht gängiger Sportarten.

Zunächst stellt sich die Frage, ob du alleine trainieren möchtest oder Teamgeist deine Stärke ist. Wie viel Zeit steht dir zur Verfügung, und wie viel Geld kannst du in gute Ausrüstung investieren, um dich vor Verletzungen zu schützen?

Wenn du schon die 40er erreicht hast, kann ein sportärztlicher Check vor Fehlentscheidungen bewahren. Wer ernsthaft Sport betreibt, sollte auch auf ausreichende Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen achten.

Neigt man zu Gelenkproblemen, kann man zum Schutz von Knorpeln, Knochen und Bindegewebe sowie zur Verbesserung der Gleitfähigkeit der Gelenke mit Aufbaustoffen (z.B. Glucosamin-, Chondroitinsulfat, Vitamin D3 usw.) vorbeugen.

Wichtig: Nicht überlasten. Sehnenzerrung oder Muskelschmerzen motivieren nicht zum Weitermachen.

Nordic Walking
Ideal für Einsteiger. Auch bei leichten Gelenkbeschwerden und Übergewicht. Es macht vor allem mit Gleichgesinnten Spaß. Die Stöcke sind keine Gehhilfe, sondern ein Sportgerät! Häufig sieht man, dass die Stöcke nur nachgezogen werden. Erst durch richtigen Stockeinsatz werden aber Oberschenkel und Armmuskeln gleichermaßen trainiert, und der Kalorienverbrauch steigt deutlich. Die Arme wie beim Langlaufen weit nach vorne mitnehmen und mit kräftigem Abstoß nach hinten schwingen. Am besten lässt man sich die richtige Technik von einem Trainer zeigen.

Laufen
Für jeden geeignet, der gesund ist und nicht zu starkes Übergewicht mit sich trägt. Richtig durchgeführt (langsam steigern, am besten mit Puls-Uhr vor Überlastung schützen), ist es ein hervorragendes Herz-Kreislauf-Training und baut Kondition auf. Fußfehlstellungen mit Einlagen korrigieren lassen, um Knie und Hüftbeschwerden zu vermeiden!

Radfahren
Ein gutes und - sofern man nicht auf Mountainbike-Strecken, sondern ebenen Wegen unterwegs ist - auch gelenkschonendes Ausdauer-Training, das die Beinmuskeln kräftigt. Die Arme sollte man zusätzlich trainieren. Bei Wirbelsäulen- und Nackenproblemen eher aufrecht sitzen.

Schwimmen
Wer regelmäßig zügig seine Längen zurücklegt, wird bald eine Steigerung der Ausdauer bemerken und sich über kräftige Muskeln freuen. Aber: Der Halswirbelsäule tut es gar nicht gut, wenn man beim Brustschwimmen den Kopf nach hinten neigt! Besser rückenschwimmen oder kraulen.

Aquajogging
Weil es sehr schonend ist, eignet sich das Laufen im Wasser für jeden, egal ob man untrainiert oder schon länger sportlich aktiv ist, die Gelenke Probleme bereiten oder man Übergewicht hat. Übrigens: Bei diesem Training purzeln die Kilos.

Tennis
Koordination, Reaktion und Beweglichkeit werden gefördert. Spaß machen der Zwei- bzw. Vierkampf und die taktischen Überlegungen, wenn man dem gelben Ball nachjagt. Abwechslung ist garantiert. Allerdings muss man die Technik mit einem Trainer gut erlernen, um mit heilen Gelenken und ohne gefürchteten Tennisarm davon zu kommen. Vor dem Spiel aufwärmen, um Muskeln und Sehnen auf die Anforderungen vorzubereiten.

Fußball
Macht Spaß, hilft Stress abzubauen, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit werden trainiert. Die meisten bringen Vorkenntnisse aus der Jugend mit. Vorsicht: Mangelnde Technik wird besonders von älteren Semestern gerne mit Fouls "ausgeglichen". Die Verletzungsgefahr ist hier nicht gerade gering. Man sollte eine gewisse Grundfitness mitbringen und braucht auch gutes Schuhwerk.

Volleyball
Der Spaßfaktor ist hoch. Kraft, Sprungkraft, Beweglichkeit und Ausdauer sind hier gefragt. Also weniger geeignet für Sportanfänger. Eigne dir vorher eine gewisse Basis-Fitness an, um mithalten zu können und die Verletzungsgefahr gering zu halten.

von Eva Rohrer , Kronen Zeitung

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