Ein 19-Jähriger fuhr ohne Maske in der Wiener U6. Bei einer Kontrolle attackierte er dann gleich drei Mitarbeiter der Wiener Linien.
Ohne Maske war ein 19-Jähriger Montagmittag in einem Waggon der Linie U6 unterwegs, als er von zwei Mitarbeitern der Wiener Linien darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ein Mund-Nasenschutz notwendig sei. Zunächst blieb der Fahrgast ganz ruhig und sprach kein Wort.
Eine Station später beim Westbahnhof zuckte er plötzlich aus und attackierte die Kontrollorgane. Ein Mann kassierte einen Faustschlag. Ein Mitarbeiter der Wiener Linien, der außer Dienst war, bekam den Vorfall mit und half den Kollegen den aggressiven Maskenverweigerer bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festzuhalten.
Maskenverweigerer geht auf Polizisten los
Als die Beamten zum Einsatzort kamen, verhielt sich der Tatverdächtige zunächst wieder sehr ruhig. Doch während der Kontrolle riss der Mann plötzlich einer Beamtin seinen Ausweis aus der Hand und versuchte zu flüchten. Bei der anschließenden Festnahme hat der 19-Jährige sich derart gewehrt, dass ein Polizist leicht verletzt wurde. Ein Alko-Test verlief negativ. Die drei Mitarbeiter der Wiener Linien begaben sich aufgrund der entstandenen Verletzungen in ein Krankenhaus.
Der verletzte Beamte konnte seinen Dienst fortsetzen. Der 19-Jährige wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt gebracht.
Sowohl in den Öffis als auch in den Stationen werden die Fahrgäste seit geraumer Zeit laufend darauf aufmerksam gemacht, dass das Tragen eines Mund-Nasenschutzes verpflichtend ist.
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