23.10.2021 06:00 |

„Krone“-Kommentar

Corona: Starke Firmen, wackelige Politik

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Die Einführung von 3G am Arbeitsplatz ab November wird wie ein Kraftakt der Regierung gefeiert. Aber hoppla, da waren andere schon viel schneller und konsequenter: Österreichs führende Unternehmen haben sehr rasch klare Regelungen getroffen, damit Covid-19 möglichst wenig Chancen hatte.

Als erster Firmenchef hat der Boss des Kranherstellers Palfinger, ein Weltmarktführer aus Salzburg, dafür gesorgt, dass seine über 11.000 Mitarbeiter möglichst rasch geimpft wurden. Andere exportstarke Firmen haben es genauso gehalten, die Reisebeschränkungen waren ohnedies schon ein gewaltiges Hemmnis.

Jetzt auf der GEWINN-Messe, wo die prominentesten heimischen Firmenchefs aufgetreten sind, konnte man mitverfolgen, wie entschlossen seitens der Wirtschaft agiert wurde - und welch wackelige Rolle im Vergleich dazu die Politik eingenommen hat.

Egal, ob eine voestalpine mit 48.700 Mitarbeitern (davon 21.700 allein in Österreich) oder der Aluminiumproduzent AMAG in Ranshofen (einer der größten Aluminium-Recycler in Europa, der sich auch der Nachhaltigkeit verschrieben hat), der Verbund als wertvollste Aktiengesellschaft an der Wiener Börse oder die innovative Frequentis, die ihre Flugsicherungssysteme in 150 (!) Länder liefert, und viele andere mehr: Sie alle haben die Krise gut bewältigt, sie erreichen zum Teil schon wieder Rekordumsätze und suchen dringend Mitarbeiter.

Wenn es jetzt wieder einen Aufschwung gibt, so ist das in erster Linie das Verdienst dieser Firmen. Für sie ist 3G nichts Neues.

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