14.09.2021 06:51 |

Ministerin beruhigt

Verlängerung des Seen-Vertrages wird angestrebt

Der Pachtvertrag zwischen Land Kärnten und den Österreichischen Bundesforsten läuft aus (wir berichteten). Besteht nun die Gefahr, dass die Kärntner nicht mehr schwimmen dürfen? Nein, sagen Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger und LH Peter Kaiser.
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Zehn Kärntner Seen stehen am Spiel – und die Ursache dieser Causa liegt im Jahr 2001: Vor 20 Jahren forderte der Landtag die Kärntner Landesregierung unter dem damaligen Landeshauptmann Jörg Haider auf, die Seen aufzukaufen – das hätte einer Investition von 56 Millionen Euro bedurft. „Wenn man das aus heutiger Sicht politisch bewertet, hätte man – mit der jetzigen Entwicklung – wahrscheinlich anders reagiert“, sagt LH Kaiser.

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Gespräche zwischen Land, Gemeinden und den Bundesforsten finden noch im September statt. Es wird selbstverständlich eine Verlängerung angestrebt.

Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger

Keine Entgelterhöhungen geplant
Trotzdem gebe es keinerlei Anlass zur Sorge: „Ich sehe keinen großen Grund, dass es nicht zu einer Prolongierung des Vertrages kommen sollte“, so Kaiser. Und Köstinger, die als Landwirtschaftsministerin für die Bundesforste in der Aufsicht zuständig ist, meint: „Selbstverständlich wird eine Verlängerung angestrebt. Am wichtigsten ist: Weder für die Besucher, noch für die Gemeinden wird sich etwas ändern, es sind keine Entgelterhöhungen geplant.“

Entscheidung bis Ende September
Operative Gespräche der Bundesforste mit Land und Gemeinden finden noch im September statt, bis Ende des Monats sollte dann alles geregelt sein. Übrigens: Heute wird die Thematik auch in der Regierungssitzung besprochen.

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