Wirbel in Deutschland nach dem Halbfinale im DFB-Pokal zwischen dem VfB Stuttgart und dem SC Freiburg! Nachdem Lucas Hölers Treffer zum vermeintlichen 2:1 für Freiburg aberkannt worden war, hat der DFB nun eine Fehlentscheidung eingeräumt.
Wenige Sekunden nach Beginn der Verlängerung hatte Höler den Ball im Netz versenkt, Schiedsrichter Tobias Welz hatte die Aktion jedoch bereits zuvor abgepfiffen, da er ein Foulspiel gesehen haben wollte. Dem VAR wurde somit die Möglichkeit genommen, einzugreifen, die Entscheidung des Unparteiischen stand.
Undav „wäre ausgerastet“
Bitter für die Breisgauer – zumal es sich beim Pfiff des Schiedsrichters um eine Fehlentscheidung gehandelt haben dürfte. Selbst VfB-Stürmer Deniz Undav zeigte sich verwundert: „Das ist nie und nimmer ein Foul. Ich wäre als Stürmer ausgerastet. Glück für uns, Pech für Freiburg.“
Und auch der DFB äußerte sich nun zu der Entscheidung. „In der Dynamik des Spiels hat der Schiedsrichter im Zweikampf zwischen Lucas Höler und Jeff Chabot einen regelwidrigen Armeinsatz von Höler wahrgenommen“, heißt es seitens des Bundes. „Deshalb hat er auf Foulspiel entschieden und das Spiel unterbrochen. Mit den Fernsehbildern wäre es jedoch deutlich besser gewesen, das Duell als robusten, aber regelkonformen Zweikampf zu bewerten, die Partie weiterlaufen zu lassen und das unmittelbar folgende Tor von Höler zu geben.“
So waren es am Ende die Stuttgarter, die in der 119. Minute das 2:1 und damit auch den Einzug ins Pokalfinale bejubeln durften. Dass der DFB den Fehler zugab, wird den SC Freiburg dabei wohl kaum trösten ...
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