07.09.2021 12:04 |

„Nicht zurücklehnen“

Kurz: Botschafter sollen mehr für Exporte werben

Die österreichischen Botschaften weltweit sollen künftig kräftiger die Werbetrommel für die heimische Wirtschaft rühren. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bat versammelte Diplomaten bei einer Botschafterkonferenz in Wien, „alles zu tun“, um die Exportwirtschaft und den Tourismus zu unterstützen. „Sie alle können einen Riesenbeitrag leisten“, sagte Kurz am Dienstagvormittag.

Es müsse „das oberste Ziel sein, dass wir wieder auf Vorkrisenniveau kommen“. Derzeit gehe „alles in die richtige Richtung, wir dürfen uns aber nicht zurücklehnen und zu selbstsicher sein“, so der Bundeskanzler.

Teil des türkis-grünen Comeback-Plans
Am Dienstag fand am Erste Campus in Wien die Auftaktveranstaltung von „ReFocus Austria“ statt. Die Initiative des Außenministeriums in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer, dem Wirtschaftsministerium, der Österreich-Werbung und dem Bundeskanzleramt läuft im Rahmen des „Comeback-Plans“ der türkis-grünen Bundesregierung. Bis Ende Juni 2022 sollen in mehr als 100 Auslandsvertretungen Österreichs Veranstaltungen stattfinden, um die „Leistungsfähigkeit und Stärke“ der heimischen Exportwirtschaft mehr zu bewerben.

Die Botschaften und die Außenwirtschaftscenter der Wirtschaftskammer werden ihre Zusammenarbeit verstärken. „Ich habe mein Team, allen voran unsere Botschafterinnen und Botschafter, darauf eingeschworen, ihre Netzwerke und ihr Know-how noch stärker in die Dienste der heimischen Wirtschaft zu stellen“, sagte Außenminister Alexander Schallenberg am Dienstag bei der „ReFocus Austria“-Veranstaltung.

„Alle an einem Strang ziehen“
Schallenberg appellierte an versammelte Wirtschaftslenker, die Dienste des Außenministeriums stärker zu nutzen. „Betrachten Sie das Außenministerium als Teil Ihres Netzwerks.“ Um den Erfolg der Betriebe und den Erhalt der Arbeitsplätze abzusichern, müssten „alle an einem Strang ziehen“, so WKO-Vizepräsidentin Martha Schultz. Nach den Reden von Kurz, Schallenberg und Schultz fanden noch persönliche Gespräche zwischen Firmenvertretern und Botschaftern statt.

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