21.05.2021 14:24 |

Neue Studie zu Corona

Erhöhtes Risiko von Totgeburten durch Infektion

Eine Corona-Infektion bei Schwangeren könnte mit einem erhöhten Risiko einer Totgeburt einhergehen - allerdings auf relativ niedrigem Niveau. Das legen Ergebnisse nahe, die britische Wissenschaftler veröffentlichten. Dafür untersuchten sie Geburten bei 340.000 Frauen im größten britischen Landesteil England zwischen Mai 2020 und Jänner 2021.

Von diesen wurden 3527 Frauen positiv auf das Coronavirus getestet, als sie ins Krankenhaus kamen. 30 von ihnen erlitten eine Totgeburt, also verloren ihr Baby mindestens 24 Wochen nach Beginn der Schwangerschaft. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „American Journal of Obstetrics and Gynecology“ veröffentlicht.

Forscher: „Es ist wichtig, dass die möglichen Gefahren bekannt sind“
Der von den Forschern ermittelte Schnitt von 8,5 je 1000 Frauen liegt deutlich über dem Schnitt von 3,4 je 1000 Frauen bei negativ getesteten Schwangeren. Ein ähnliches Bild ergab die Studie bei Frühgeburten, also einer Geburt vor der 37. Schwangerschaftswoche. Diese erfolgte bei zwölf Prozent der Corona-Infizierten, aber nur bei 5,8 Prozent der negativ Getesteten. Die Forscher betonten, das Risiko für Tot- oder Frühgeburten bleibe weiterhin sehr gering. Es sei aber wichtig, dass mögliche Gefahren bekannt sind.

Zwei tragische Fälle sorgen in Israel im März für Entsetzen. Nachdem zwei Babys tot geboren wurden, zeigte eine Untersuchung: Sie waren mit dem Coronavirus infiziert. 

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