Tod durch Ertrinken

Todesfall in Wallern – vermutlich kein Fremdverschulden

Burgenland
20.01.2011 19:10
"Tod durch Ertrinken" - so lautet das Ergebnis der Obduktion im Fall eines 76-jährigen Pensionisten, der am Dienstag tot in einem Brunnen in Wallern (Bezirk Neusiedl am See) gefunden worden war. Das teilte Chefinspektor Lorenz Steiner vom Landeskriminalamt Burgenland am Donnerstag mit. Spuren, die auf ein Fremdverschulden hinweisen könnten, wurden keine gefunden. Man gehe zwar von einem Unfall aus, dennoch werden die Ermittlungen der Polizei fortgesetzt, so Steiner.

"Wir ermitteln noch in alle Richtungen, können aber schon jetzt sagen, dass die Möglichkeit eines Fremdverschuldens sehr gering ist", sagte der Chefinspektor. Zum jetzigen Zeitpunkt spreche alles für einen Unfall.

Der Mann war mit dem Traktor aufs Feld gefahren, um Bewässerungsrohre aufzuladen. Er kehrte jedoch von der Arbeit bis zum Abend nicht nach Hause zurück. Sein Sohn fuhr deshalb gemeinsam mit dem Enkel des 76-Jährigen hinaus, um nach ihm zu sehen, so ein Ermittler. Am Feld entdeckte er zunächst den Traktor und fand danach seinen Vater tot im Brunnen.

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