Geteilte Meinungen

Debatte ums Heer: Kaiser glaubt nicht an “Panzerkrieg”

Kärnten
19.01.2011 09:54
Die bundesweite Diskussion um das Ende der Wehrpflicht lösen auch bei Kärntens Politikern unterschiedliche Reaktionen aus. Landeshauptmann Gerhard Dörfler erteilt den Plänen von Minister Norbert Darabos zur Abschaffung der Wehrpflicht eine Absage. Das sei ein halbfertiges Konzept, so Dörfler. Schützenhilfe erhält Darabos von Parteifreund Peter Kaiser. Der hält einen Panzerkrieg im Gailtal für unwahrscheinlich.

Zwar sieht Dörfler dringenden Reformbedarf im Bundesheer, dennoch bedürfe es bei diesem Thema einer fundierten Ausarbeitung von Konzepten und keiner Schnellschüsse. Der Landeshauptmann: "Dass wir ein funktionierendes Bundesheer benötigen, hat sich in der jüngsten Geschichte während des Jugoslawien-Konfliktes im Jahr 1991 gezeigt."

Ganz anderer Meinung ist SPÖ-Landesparteichef Peter Kaiser: "Die Wehrpflicht ist nicht mehr zeitgemäß, ein Panzerkrieg im Gailtal ist höchst unrealistisch." Kaiser sieht auch im sogenannten "Sozialen Jahr", dem Ersatz für den bisherigen Zivildienst, großes Potenzial.

von Fritz Kimeswenger, "Kärntner Krone"

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