Der ehemalige Top-Schiedsrichter Manuel Gräfe hat mit heftiger Kritik auf die strittigen Entscheidungen von Referee Joao Pinheiro im Spiel Bayern gegen Paris Saint-Germain reagiert. „Eine Farce, die man nicht einfach so hinnehmen kann“, so der Deutsche auf X. Er fordert auch Konsequenzen von der UEFA.
„Eine Farce, die man nicht einfach so hinnehmen kann – eine Schande für den Fußball, dass auch dieses UCL-Halbfinalspiel vom Schiedsrichter entschieden wurde“, poltert Gräfe nach der Partie auf X. Gleich mehrere Aktionen sorgten für Ärger beim ehemaligen Top-Schiedsrichter.
Vor allem eine Szene aus der 31. Minute erregte dabei sein Gemüt. PSG-Kicker Joao Neves wurde im Strafraum von Teamkollege Vitinha angeschossen und bekam dabei den Ball auch an den ausgestreckten Arm. Referee Pinheiro entschied sich gegen einen Elfmeterpfiff.
Konsequenzen gefordert
Für Gräfe eine klare Fehlentscheidung! „Wenn ich absichtlich den Arm in die Flugbahn des Balles bringe, ist das strafbar. Jetzt kann man sagen, dass es eine Unterregel der IFAB gibt, die gilt, wenn man den Ball von einem Teamkollegen angeschossen bekommt, dass das kein Vergehen ist. Aber dann muss der Arm schon entsprechend in der Position sein und nicht noch absichtlich in die Flugbahn geführt werden“, so der Deutsche gegenüber „Bild“.
Gerade mit der Vorgeschichte – einem Handelfmeter gegen Bayern im Hinspiel, der gegeben wurde, aber ebenso strittig war – eine schwerwiegende Entscheidung, wie Gräfe findet: „Tut mir leid, aber das ist jetzt einfach nur noch ein Witz.“ Auch, dass es keine Gelb-Rote Karte gegen PSG-Kicker Nuno Mendes gegeben hat, ist für den Ex-Schiedsrichter nicht nachvollziehbar. „Das muss Konsequenzen seitens der UEFA haben“, fordert der Deutsche abschließend.
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