Österreich hat heuer die trockenste März-April-Periode seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1858 erlebt. Österreichweit wurde um 63 Prozent weniger Niederschlag verzeichnet als im Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020.
Ob der Frühling 2026 insgesamt als trockenster der Messgeschichte eingehen wird, ist laut aktuellen Auswertungen der Geosphere Austria noch offen, da der Mai als letzter Frühlingsmonat noch aussteht.
Extremwetterereignisse häufiger
Klimamodelle rechnen künftig vor allem im Sommer mit weniger Niederschlag, während im Winter eher mehr Regen und Schnee erwartet werden. Sicher sei jedoch, dass Extremwetterereignisse wie Dürren und Starkregen häufiger auftreten werden. „Die Witterung der vergangenen Wochen und Monate spiegelt das jetzt schon zum Teil wider“, sagte Orlik.
Die Monate März und April zeigen für Österreich seit etwa 20 Jahren jeweils einen rückläufigen Trend.
Klimatologe Alexander Orlik
Eine erste Entspannung der aktuellen Trockenheit wird laut Prognosen im Westen und Südwesten Österreichs erwartet – von Vorarlberg bis Salzburg sowie in Osttirol und Oberkärnten. Im Osten des Landes dürften größere Regenmengen erst Ende kommender Woche für leichte Entlastung sorgen.
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