Richtige GTI-Fahrer lassen sich offenbar durch nichts abhalten. Schon am vergangenen Wochenende versammelten sich - wie berichtet - Autofans am Faaker See, und das trotz Corona. Und schon in wenigen Wochen dürften deutlich mehr Teilnehmer in Kärnten anrollen. Die Polizei schmiedet bereits Einsatzpläne.
Das offizielle GTI-Treffen in Reifnitz Mitte Mai wurde ja pandemiebedingt längst abgesagt. Doch davon lassen sich die PS-Fans nicht beirren. Wie schon im Vorjahr organisieren sie über die sozialen Medien ihre eigenen Treffen. Und die können dann ganz schön ausarten.
Polizei bereitet sich vor
Damit sich die Exzesse nicht wiederholen, will die Polizei vorbereitet sein. Am Montag evaluieren deren Vertreter mit der Bezirkshauptmannschaft, wie es im Bereich zwischen Faaker See und Wörthersee weitergehen soll. Die Planungen gestalten sich aber schwierig. „Wir wissen ja nicht, wie sich die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung - etwa für die Gastronomie und Einreise aus dem Ausland - in den nächsten Wochen verändern werden“, erklärt ein Beamter.
Anzeigen wegen Lärms und Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen veranlassten die Polizei am vergangenen Wochenende, ein GTI-Treffen mit rund 250 Teilnehmern am Faaker See aufzulösen. Der in der Community beliebte Arneitz-Parkplatz und das Bauernmarktgelände in Faak wurden daraufhin behördlich gesperrt. In Ermangelung passender Treffpunkte – auch der Pyramidenkogel ist ja gesperrt – tourten dann einige Teilnehmer in ihren Boliden quer durch Kärnten.
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