Gerade acht Wochen alt waren die jüngsten der Welpen, die von Beamten der Autobahnpolizei in einem ungarischen Transporter entdeckt worden sind. Reisende hatten auf einem Parkplatz bei Föderlach das Winseln der Kleinen gehört und die Polizei alarmiert.
"Diesen Leuten geht es nur ums Geld"
Die Welpen waren in Boxen gepfercht, die mit Decken und Jacken verdeckt worden waren. Inspektor Daniel Goi: "Einer der Schmuggler ist in seiner Heimat Ungarn schon mehrfach wegen Tierquälerei verurteilt worden. Diesen Leuten geht es nämlich nur ums Geld." Rund 200 Euro verdienen sie in Italien mit einem Chihuahua-Welpen. Goi: "Der Händler dort verlangt aber vom Kunden 1.000 Euro."
Und das für ein Tier, das meist nicht einmal geimpft ist. Die Impfpässe sind oft gefälscht. Dabei wird der Name des Hundes ausgetauscht und immer dasselbe Dokument vorgezeigt. Viele Tiere erkranken. Sie erwartet dann ein schreckliches Ende. Ihre Besitzer wollen sie wieder los sein und setzen sie einfach aus.
von Serina Babka, "Kärntner Krone"
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