Basis ist eine ältere, schon längst nicht mehr aktuelle Version von Skype. Eine allgemeine Veröffentlichung des Programms ist nicht geplant, wie es hieß. Die spezielle Skype-Version, die auch noch bei Internet-Verbindungen arbeitet, wie sie Anfang der 90er-Jahre üblich waren, wird zunächst rund 1.000 UN-Helfern in Ländern wie Afghanistan, Darfur und Somalia zur Verfügung gestellt. Für die Zukunft ist geplant, sie auch anderen Hilfsorganisationen und den Flüchtlingen bereitzustellen, denen das UNHCR hilft.
Das UNHCR war an Skype herangetreten, um den in entlegenen Konfliktgebieten arbeitenden Mitarbeitern den Kontakt mit Angehörigen zu erleichtern. Denn zu den Problemen, denen sich die Helfer gegenübersehen, gehört auch die Einsamkeit. In Hinsicht darauf, was man mit Skype machen könne, sei es ein technologischer Durchbruch, sagte Bates der Nachrichtenagentur AP.
Normale Skype-Version zu datenhungrig und daher verboten
Die normale Version der Skype-Software ist in einigen UNHCR-Stationen verboten, weil sie zu datenhungrig ist und es andere wichtigere Programme gibt, die bei der Nutzung der knappen Bandbreiten zum Beispiel über Satellit Vorrang haben. Einer, der die Software testen konnte, war der UNHCR-Techniker Sylvian Tiako. Über eine spärliche, aber zu verstehende Verbindung erklärte er aus Goma im Osten des Kongos, er habe schon mit Freunden und Familienangehörigen in Westafrika, Europa und Nordamerika gesprochen.
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