Der Umfrage zufolge nutzen die Firmen vor allem Suchmaschinen, um zusätzliche Informationen über Bewerber zu gewinnen: 45 Prozent aller Unternehmen verwenden dazu Google, Bing oder spezielle Personensuchmaschinen. Ein Fünftel (21 Prozent) recherchiert in sozialen Netzwerken, die einen beruflichen Schwerpunkt haben, zum Beispiel Xing oder LinkedIn. 17 Prozent aller Unternehmen suchen auch in Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ, die eher einen privaten Charakter haben.
Da für Bewerber die Gefahr bestehe, dass die Personalchefs Widersprüche im Lebenslauf, unvorteilhafte Fotos oder schädliche Äußerungen finden, sollten Bewerber laut Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer ihre Meinungen kontrolliert äußern. Beleidigende Äußerungen seien ein Tabu. Wer sich privat zu Hobbys oder auch Krankheiten austauschen wolle, sollte nicht seinen echten Namen nennen.
Sollten andere Privatpersonen oder Betreiber von Websites unvorteilhafte Fotos von einem selbst veröffentlich haben, könne man die Entfernung aus dem Internet verlangen, so Scheer weiter. Spezielle Personensuchmaschinen wie Yasni oder 123People könnten dabei helfen, einen Überblick über die im Netz veröffentlichten persönlichen Daten zu bewahren.
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