Hunde schnüffeln bekanntlich gerne an allen möglichen Orten nach dem Urin anderer Tiere. Diese Angewohnheit nützten britische Wissenschafter und brachten den Hunden bei, Blasenkrebs in menschlichen Urinproben zu erschnüffeln.
Nach sieben Monaten Training sollten die Versuchstiereaus einer Gruppe von sieben Proben die Urinprobe eines Patientenmit Blasenkrebs erkennen. Die Diagnose der Hunde war in 41 Prozentder Fälle richtig, wie das "British Medical Journal" (Band329) berichtet.
Welche Geruchsstoffe genau die Duftmarke fürBlasenkrebs bilden, wissen die Forscher nicht. Beim Training hattenalle sechs Hunde - vier Cocker-Spaniels, ein Labrador, ein Mongrelund ein Papillonhündchen - bei der Urinprobe eines vermeintlichgesunden Patienten reagiert. Bei ihm fanden Ärzte dann einenbis dahin unerkannten Nierenzellentumor.
Schon früher gab es Berichte über Hunde,die Tumore in Prostata, Lunge oder Brust erschnüffelt hatten.
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