26.01.2020 15:36 |

Video aus Hofburg

Van der Bellen lüftet endlich „Staatsgeheimnis“

Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Sonntag anlässlich der Halbzeit seiner Amtsdauer in einem Video hinter die berühmte rote Tapetentür in der Präsidentschaftskanzlei blicken lassen. Damit will er die am häufigsten an ihn gerichtete Frage beantworten: „Was ist eigentlich hinter dieser Tapetentür, aus der ich regelmäßig herauskomme und wieder zurückgehe?“ Und dann führt er das Kamerateam aus dem Maria-Theresien-Zimmer auch schon ins „Allerheiligste“.

„Es ist einfach mein Büro“, klärt Van der Bellen auf - kaum, dass er einen Fuß über die Schwelle gesetzt hat. Schon muss er sich um Hundedame „Juli“ kümmern, die den Bundespräsidenten überschwänglich begrüßt. Immerhin habe man sich „ja fast zwei Minuten“ nicht gesehen. Doch dann widmet sich der 76-Jährige auch schon wieder den Zuschauern. Man befinde sich in „ein bisserl habsburgerischem Ambiente“, so inmitten der riesigen Gemälde. Diese zeigen unter anderem eine Opernaufführung aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

„Putin saß da drüben“
Danach führt er das Kamerateam an einen schlichten Besprechungstisch, der sich optisch gar etwas zu neuzeitlich in die kaiserliche Szenerie einfügt: „Prinz Charles saß da drüben, Präsident Putin saß da drüben“, lässt er wissen. „Jeder, der unter vier Augen zu Gesprächen vorbeikommt, kommt in diesen Raum und sitzt an diesem Besprechungstisch“, sagt er. „Juli“ sei dabei stets dabei und würde immer alles mithören. Der Hund sei jedoch „sehr diskret“.

Schreibtisch „völlig überladen“
Zu guter Letzt zeigt er auch seinen eigenen Schreibtisch, der derzeit „völlig überladen“ und „nicht aufgeräumt“ sei. Darauf auch die Plastikfigur eines kämpferisch aussehenden Donalds (Duck) zu sehen: „Wenn es hart auf hart kommt, wehrt er sich schon, unser Donald“, so Van der Bellen.

„Gemeinsam was weiterbringen“
Ob er schon entschieden habe, noch einmal anzutreten, darüber spricht Van der Bellen auch im großen Interview mit Conny Bischofberger. Er jedenfalls wolle sich für das Interesse und die vielen Begegnungen in der Hofburg und auf den Straßen bei den Österreichern bedanken: „So dass wir gemeinsam was weiterbringen.“ Bis Ende seiner Amtszeit wolle er nach bestem Wissen und Gewissen für Österreich arbeiten.

Mara Tremschnig
Mara Tremschnig
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