Vorwurf: Mordversuch

Messer-Angreifer stach auf Streitschlichter ein

Salzburg
25.06.2026 07:00

Sechsmal stach ein Algerier (28) laut Anklage auf sein Opfer ein, das nur einen handfesten Streit beim Salzburger Hauptbahnhof schlichten wollte. Sechs Monate danach erhob die Staatsanwaltschaft Anklage wegen des Vorwurfs des versuchten Mordes. 

Rund ein halbes Jahr nach der blutigen Auseinandersetzung hat die Salzburger Staatsanwaltschaft Anklage wegen des Verdachts des versuchten Mordes erhoben. Der arbeitslose und obdachlose Angeklagte war in jener Nacht mit einem Österreicher in einen handfesten Streit geraten. Ein dritter Mann wollte den Streit schlichten und ging dazwischen.

Doch der Algerier fuchtelte mit seinem Klappmesser herum und erwischte den Mann dreimal im Bereich der Beine. Der Angeklagte ließ aber danach nicht ab, er griff erneut an und stach weitere dreimal zu – diesmal im Bereich des Kopfes des Opfers.

Nur durch Ausweichmanöver konnte der Mann eine lebensgefährliche Verletzung verhindern, heißt es in der Anklageschrift. Kurz danach kam es zur Festnahme. Belastet wird der Algerier von Zeugen, DNA-Spuren sowie Videoaufzeichnungen. Ein Prozesstermin ist noch nicht fixiert. Vertreten wird das Opfer von Stefan Rieder vom Weißen Ring.

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