Spanien will gegen Uruguay seine Titelchancen im Turnierbaum mit Vollgas optimieren. Barcelonas „Wunderknabe“ Lamine Yamal soll in der Startelf des Europameisters für Normalform sorgen.
Ein Duell zweier ehemaliger Weltmeister entscheidet in Guadalajara über den Sieg der Gruppe H! Europameister Spanien hat in neun Duellen gegen Uruguay noch nie verloren und hat sich geschworen diesmal „all in“ zu gehen, denn das 0:0 gegen Kap Verde zum WM-Start schmerzt, zieht den Gruppensieg (der für den weiteren Turnierverlauf wichtig wäre) in Zweifel.
Nach dem Holperstart ließ Teamchef Luis de la Fuente gegen Saudi Arabien seinen „Wunderknaben“ Lamine Yamal, den er beim Start lange geschont hatte, gleich von Beginn an spielen – und der 18-jährige 200-Millionen-Euro-Mann des FC Barcelona hat mit dem Führungstor sofort die Weichen zum 4:0-Sieg gestellt.
In Normalform will die „Furia Roja“, die in den letzten zweieinhalb Jahren von 32 Spielen nur eines im Elferschießen des Nations-League-Finales gegen Portugal (5:7) verloren hat, den nächsten Sieg einfahren.
„Es liegt nur an uns“
Bilbao-Abwehrchef Aymeric Laporte sagt klar: „Uruguay will sicher weiterkommen, aber wir wollen die Gruppe als Erster abschließen. Das ist unsere große Ambition. Und es liegt nur an uns!“ „Vielleicht hat uns der Schreck gegen Kap Verde in Alarmbereitschaft versetzt“, sagte Verteidiger Marc Cucurella, der für 55 Millionen Euro von Chelsea zu Real Madrid wechselt, „uns ist klar geworden, dass wir in jedem Spiel zu 100 Prozent konzentriert sein müssen.“
Uruguay und sein argentinischer Teamchef Marcelo Bielsa stehen nach zwei Remis (1:1 gegen Saudi Arabien, 2:2 gegen Kap Verde) punktegleich mit Kap Verde und nur einen Zähler vor Saudi Arabien unter Druck. „Spanien ist eine sehr große Herausforderung“, so Bielsa, „Uruguay war gegen Kap Verde die bessere Mannschaft, aber das muss man auch beweisen.“
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