Laut ÖFB- und Liga-Entscheid bildet der Kärntner Fußballverband (KFV) in Zukunft die hochtalentierten Akademie-Spieler aus. Empfiehlt sich ein Junger, wird er dann beim Erste-Liga-Aufstieg WAC/St. Andrä eingesetzt. Der Kooperationsvertrag läuft vorerst bis 2012. "Mir liegt die Jugend am Herzen, sie braucht Visionen. Bei uns werden die Talente zum Zug kommen", verspricht WAC-Präsident Riegler.
Das Land fördert die Akademie künftig nur noch mit 700.000 Euro pro Jahr. Ursprünglich war es laut Regierungsbeschluss ja eine Million. "Die Summe war an Austria Kärnten geknüpft. Es wird einen neuen Beschluss geben", so Dörfler.
WAC zieht in das "Ufo" ein
Fix auch: Dass der Aufsteiger im Herbst und Frühjahr jeweils zwei Spiele in der EM-Arena austrägt. "Wir starten mit dem zweiten Saison-Heimspiel. Ein Versuch, ob die Sache angenommen wird", so Dörfler.
Trainer Bjelica hingegen ist schon voll mit dem neuen Team (das Budget wird an die 1,8 Millionen Euro betragen) beschäftigt. Nenad blies deshalb sogar seinen Kurzurlaub in Kroatien ab.
Topmann für Abwehr im Visier
Da Costa, Kaintz, Saler und Tormann Böck sind fix weg. Mit Michi Sollbauer ist wie gemeldet alles klar, nun wird auch mit Sandro Zakany und Heli König verhandelt. Für die Verteidigung soll mit Nenad Jovanovic (30) ein Routinier her. Bekommt Jovanovic, der über 200 Erstliga-Spiele für Leoben und Salzburgs Amateure machte, in ein paar Wochen den österreichischen Pass, wird er geholt.
Für die Außenbahn ist Dario Baldauf (zuletzt FC Lustenau) ein Thema. Goalie Christian Dobnik hingegen ziert sich – er hat auf einmal andere finanzielle Vorstellungen. Am Montag ist schon Trainingsauftakt, ein Camp gibt es aus Zeitgründen nicht.
Kann Austria Klagenfurt die Stadionmiete zahlen?
Noch offen ist der Spielort für die wiederauferstandene violette Austria Klagenfurt. Nach den Vorstellungen des Klagenfurter Bürgermeisters Christian Scheider (FPK) sollen die Heimspiele in der Regionalliga in der Klagenfurter Hypo-Arena ausgetragen werden. Wie sich der Klub die Miete leisten wird können, ist vorerst unklar.
Der Präsident der insolventen Austria Kärnten, Mario Canori, hatte bei seinen Wünschen nach finanzieller Unterstützung stets die hohen Mietkosten für das Stadion als Argument ins Treffen geführt. Der SK Austria Kärnten wird fix aufgelöst, das steht nun fest. Wie viele Spieler - sie sind allesamt kostenlos frei - zum neuen Klagenfurter Fußballverein wechseln werden, ist derzeit noch offen.
von Albert Kurka ("Kärntner Krone") und kaerntnerkrone.at
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